Heimreise über New Jersey

Von Stefan | Unter Allgemein | Kommentar dazu?  | 4454 Hits.
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Unser Flugzeug kommt wegen eines Lufthansastreiks deutlich verspätet in Newark an, unser Abflug verzögert sich um fünfeinhalb Stunden. Wenn alles klappt, sollten wir morgen um ca. 21:30 in München landen und so gegen 23:00 zuhause sein. Fliegen nervt!!!
Wir werden im Hotel auf Kosten der Airline mit Zimmer und Abendessen versorgt.
Das Wyndham Gardens erreicht man per Flughafenzug (10 min.) und einem Transferbus (15 min. reine Fahrzeit). Es lohnt sich fast nicht, sich hinzulegen; den Wecker stelle ich für 3:00 a.m., damit wir um 4 am Terminal sind.
Auf der anderen Seite sind wir damit zeitlich beinahe wieder akklimatisiert.
Jeder von uns hat einen Verzehrgutschein im Wert von 40 Dollar erhalten; wir plündern die Bar und futtern im Zimmer. Ich zweckentfremde das Mobiliar als Flaschenöffner, da im Zimmer sonst kein geeignetes Werkzeug vorhanden und mein geliebtes Victorinox natürlich im Koffer reist.
Leo ist sehr fröhlich (hat eine Blondine in seinem Alter in unserer Gruppe entdeckt) darf mit dem Skytrain fahren („Oh, wir fliegen ja!“) und kann vor lauter Überdrehtsein kaum schlafen.

Newark Airport, halb fünf morgens: Haben den Sicherheitscheck hinter uns und warten aufs boarding. Man kann uns noch keine Bordkarten für den nächsten Flug drucken, man weiß noch nicht, wo wir mitfliegen. Sehr vertrauenserweckend. Naja, vielleicht wird’s ja doch noch was mit dem Tivoli in Kopenhagen. Anke müsste morgen zwar Probeunterricht abnehmen, aber die Schule ist schon vorgewarnt, dass sie eventuell vertreten werden muss.
Schau mer mal, wie’s weitergeht.
Im halb leeren Flugzeug (hurra, Platz zum Schlafen!) erfahren wir, dass es nicht der Lufthansastreik, sondern ein erkrankter Copilot war, dessen Ersatz erst eingeflogen werden musste – aha.

Um 17:30 – jetzt hätten wir eigentlich schon in München sein sollen – lassen wir gerade die Nordsee hinter uns und erfahren, dass unser Anschlussflug um 19:45 von Gate D4 abgeht. Wir landen wohl um zwanzig nach sechs in Kopenhagen, da sollte es eigentlich keine Probleme mehr geben.

Auf die Minute pünktlich – abgesehen von den 6 Stunden Verspätung – setzt der A340 bei schönstem Wetter in Dänemark auf. Schon beim Landeanflug sieht man, dass wir wieder in Europa sind – kleine Felder, viele Dörfer, Straßen mit Kurven. Irgendwie ist man schon in Skandinavien wieder zuhause. Auf zum letzten von sechs Flügen.

21:10: Touchdown in München, 15 Minuten reingeholt wegen Rückenwind. Jetzt noch Koffer, Zoll, Parkplatz zahlen und heim.

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