Picasa im Netzwerk nutzen

Von Stefan | Unter IT, Netzwerke, Photographie, Top Ten, Windows | 68 Kommentare  | 114739 Hits.
TOP del.icio.us digg

114740 mal gelesen

Seit zwölf Jahren fotografiere ich nun digital. Natürlich habe ich Ordnung gehalten und nach Jahr und Anlass Ordner angelegt. Trotzdem fände ich es schön, ein beliebiges Foto schnell auffinden zu können. Hierfür bietet sich Googles kostenlose Offline-Bildverwaltung Picasa an.

Google hat die das Projekt Picasa 2016 beendet, die Software findet man aber noch bei OldVersion.com.

Der Haken an Picasa ist, dass es für eine Einzelplatzinstallation konzipiert ist, meine Bilder aber auf einer NAS liegen und zentral von jedem Rechner im Haushalt betrachtet werden können. Erfreulicherweise gibt es ein Zusatzprogramm namens PicasaStarter, das mehrere Datenbanken lokal oder im Netzwerk verwalten kann. Hier eine Schnellstartanleitung für Picasa-Neulinge:

  1. Picasa Version 3.9 oder höher auf mindestens einem Rechner installieren.
  2. Picasa einmal laufen lassen, dabei so wenig wie möglich scannen lassen (der Scan ist nutzlos, wir legen später eine neue Datenbank an!), Picasa wieder schließen.
  3. Den Foto-Ordner auf der NAS als Netzlaufwerk P: verbinden.
  4. PicasaStarter herunterladen
  5. Ordner „P:\PicasaStarter“ anlegen
  6. Einen Ordner für die Picasa-Datenbank anlegen, z. B. „P:\MeineDatenbank“
  7. ZIP-Datei in „P:\PicasaStarter“ entpacken
  8. Die Fotos sollten im Ordner P:\Pictures organisiert sein, gerne auch hierarchisch (also z. B. P:\Pictures\2012 => P:\Pictures\2012\Italienurlaub etc.)
  9. PicasaStarter aufrufen. Zunächst muss ein Speicherort für die Einstellungsdatei festgelegt werden, der Vorschlag P:\PicasaStarter sollte beibehalten werden => „Finish“.
  10. Im Hauptfenster wird nun eine Datenbank namens „Personal database of [Benutzername] angezeigt. Mit dieser Datenbank könnte es aber später Probleme geben, deswegen erstellen wir eine neue Datenbank:
    1. „Add“
    2. Name: z. B. „Meine Fotos“
    3. Description: Nach Belieben
    4. Database Path: Browse… => „P:\MeineDatenbank“
    5. „Create Empty Database“
    6. „OK“
  11. Nun starten wir Picasa mit „Run Picasa“. Die Frage nach dem automatischen Durchsuchen beantworten wir mit „Nein“.
  12. Die Datenbank sollte anfänglich völlig leer sein. Nun fügen wir den Order hinzu, den wir überwachen lassen wollen: Tools – Ordner-Manager: Hier werden alle gefundenen Laufwerke/Orte mit einem grünen Haken aufgelistet. Jede Zeile anklicken und auf das rote X (aus Picasa entfernen) klicken.
  13. Dann den gewünschten Datenbankordner, also P:\Pictures, auswählen und auf „Immer scannen“ (blauer Kreis) setzen. Nun wird der angegebene Ordner eingelesen und – je nach Wahl – parallel auch die Gesichtserkennung gestartet. Das dauert natürlich je nach Anzahl der Bilder und der Netzwerkverbindung etwas länger. In meinem Fall wurden 64.600 Bilder {Dateien}, die 102 GB Speicherplatz beanspruchen, in genau drei Stunden erfasst und ca. 600 MB Thumbnails angelegt. Für die Gesichtserkennung benötigt mein System die zwölffache Zeit, also 36 Stunden!

Update: Die Datenbank könnte später zu Performance-Problemen führen; mittlerweile habe ich ca. 360 GB Fotos, und die Thumbnail-Datenbank umfasst 4 GB. Ein guter Tipp ist vielleicht, bei den Picasa-Optionen RAW-Dateien zu ignorieren, falls für alle RAW-Dateien auch ein JPG vorhanden ist.

Viel Spaß mit Picasa!

68 Comments

  1. Comment by Anonymous:

    danke für die Anleitung! hat auch soweit geklappt.
    Wenn ich jetzt Picasa auf einem weiteren PC installiere, wie richte ich hier die Datenbank ein?

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Danke für die Frage!
      Man wiederholt auf allen weiteren Rechnern die Schritte 1-3 (lokale Installation von Picasa und Netzlaufwerk verbinden) und startet dann den PicasaStarter (Schritt 9 / 11). Am besten legt man sich eine Verknüpfung zu PicasaStarter auf den Desktop.
      Voraussetzung ist immer, dass Picasa selbst installiert ist.

      Viel Spaß!

  2. Comment by FB01:

    Zunächst mal danke für die Info, wie man Picasa auch für das Netzwerk nutzen kann und für die gute Beschreibung. nun habe ich doch noch eine Frage: Wenn man über einen zweiten Rechner Picasa startet, kommt der hinweis, dass bereits jemand die Datenbank benutzt. Diesen Hinweis kann man dann wegklicken. Weiß jemand, welche Risiken bestehen, wenn man zu zweit in die DB schreibt ? Sind das die üblichen Risiken, wenn man die gleichen Objekte verändert oder kann es schon schief gehen, wenn man an unterschiedlichen Objekten arbeitet ?

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Picasa ist für eine lokale Installation konzipiert, der PicasaStarter ist eigentlich eine Notlösung. Picasa kann also gar nicht für zwei parallele Benutzer ausgelegt sein. Durch Hintergrundprozesse wie die automatische Gesichtererkennung laufen meist auch Schreibzugriffe auf die .ini-Dateien und vor allem die Thumbnaildatenbank. Konflikte sind quasi vorprogrammiert.
      Ähnlich wie bei einer iTunes-Netzwerkinstallation würde ich dringend dazu raten, die Datenbank nie mit zwei Rechnern parallel zu betreiben. PicasaStarter dient eher dazu, von mehreren PCs aus bequem auf dieselben Bilder zugreifen zu können (z. B. Bearbeitung am Standrechner, danach Fotos anschauen auf dem Netbook) – aber eben nicht gleichzeitig.

      Hoffe, ich konnte ein wenig helfen! Gruß, Stefan

  3. Comment by FB01:

    Ich habe es befürchtet – danke für die Bestätigung; aber was ist in der DB denn überhaupt gespeichert ? Ich habe ein Verzeichnis mit ca. 13.000 Bildern eingelesen – ein paar bearbeitet und 2-3 Alben angelegt, aber das wird ja alles in den Verzeichnissen abgespeichert. Und als ich ein Tag später Picasa (über den Starter) wieder aufgerufen habe, waren die meisten Unterverzeichnisse nicht mehr in der Anzeige und dadurch natürlich auch die Alben und die ganzen erkannten Gesichter weg. Nach dem erneuten hinzufügen der Ordner hat Picasa wieder alles zusammengesammelt und natürlich ewig vor sich hingescannt. Was habe ich da falsch gemacht ?

    Grüße Frank

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Frank,

      das ist sehr ärgerlich, tut mir leid für Dich!
      Mein Datenbankverzeichnis ist 4,8 GB groß, bei 107 GB / 66.000 Fotos. Die großen Dateien liegen im Ordner „db3“ und enthalten vor allem Previews und Thumbnails. Dort finde ich auch eine Datei „facetemplates…“. Dieser db3-Ordner wurde bei Dir wohl gelöscht oder überschrieben, möglicherweise durch den Parallelbetrieb von zwei Rechnern?
      Das solltest Du evtl. beim Arbeiten mit Picasa überprüfen. Ein regelmäßiges Backup dieses Ordners schadet sicher nicht, dazu findest Du auf meiner Webseite auch einige Tipps.

      Viel Erfolg!

      Stefan

  4. Comment by FB01:

    Hallo Stefan,

    so wie es aussieht, hängt das Problem mit der gleichzeitigen Benutzung zusammen – seitdem immer nur ein Rechner Picasa aufruft, gibt es keine Probleme mehr.

    Grüße Frank

  5. Comment by Sebastian:

    Vielen Dank für den Artikel. Ich habe genau die gleiche Situation mit NAS und das war jetzt meine Lösung.

  6. Comment by Armin:

    Hallo Stefan,

    funktioniert das ganze auch mit zwei unterschiedlichen User auf einem PC wenn die DB nicht auf einem NAS / im Netz sondern lokal installiert ist?

    Gruß Armin

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Armin,

      das habe ich in der Praxis noch nicht getestet, aber es sollte problemlos funktionieren. Für PicasaStarter sollte es keinen Unterschied zwischen Netzlaufwerken und physischen Laufwerken geben. So hätten mehrere Benutzer desselben Rechners Zugriff auf eine gemeinsame Datenbank.
      Auch ein Mischbetrieb wäre denkbar: Die lokal gespeicherte Datenbank könnte zusätzlich noch im Netzwerk freigegeben werden.
      Melde Dich doch noch mal, ob’s geklappt hat!

      Gruß, Stefan

  7. Comment by Markus:

    Hallo,

    danke für die Anwendung, so etwas habe ich gesucht.
    Getestet habe ich es noch nicht, ich hätte zuvor noch Fragen.
    Meine Ausgangsbasis ist wie folgt:
    Picasa lokal auf PC installiert, Bilder auf der (externen) Festplatte, bisher nur Zugang von diesem PC aus auf die Bilder bzw. Picasa, alle Bilder sind in Alben, getaggt, Gescihter erkannt, GPS Koordinaten drin etc. (ca. 80GB)

    Nun habe ich eine NAS gekauft und möchte die Bilder dorthin schieben und von mehreren Rechnern (nicht zeitgleich!) darauf zugreifen (evtl. sogar übers Internet)
    Hierfür möchte ich nun Dein Programm nutzen.

    Nun die Frage: was passiert mit den gespeicherten Informationen (Gesichter, GPS, Alben, Tags,…) wenn ich Dein Programm nutze? Kann ich die behalten/kopieren? Sind diese auf der NAS oder jeweils lokal (bei den Picasa Installationen)?

    Würde mich freuen, wenn Du mir hierbei helfen könntest.
    Danke!

    Grüße
    Markus

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Markus,

      danke für Deinen Kommentar, aber da gibt’s ein kleines Mißverständnis: Der PicasaStarter ist nicht von mir, ich habe ihn nur gefunden und die Anleitung dafür geschrieben.
      Jetzt zu Deiner Frage: Deine Daten erscheinen auf jedem beteiligten Rechner absolut identisch. Änderungen, die Du auf Rechner A machst, findest Du genau so auch auf Rechner B und C wieder. Die Daten bleiben immer an einem Ort gespeichert, also in Deinem Fall auf der NAS. Lokal wird nur das Programm selbst installiert.

      Von der Idee, Picasa übers Internet zu benutzen, kann ich Dir aber nur abraten, da hier enorme Datenmengen übertragen werden: Im WLAN / LAN kein Problem, aber da hast Du ja mindestens 56 MBit Geschwindigkeit; bei einem DSL-Anschluss kannst Du aber nur mit der Upload-Rate rechnen; das sind bei DSL 6000 effektiv nur etwa 100kbit/sec.; ein einziges Foto mit 3 MB zu übertragen würde also ca. 30 Sekunden dauern.
      Wenn’s weitere Fragen gibt, einfach nochmal kommentieren!

      Gruß, Stefan

      • Comment by Henning:

        Hey Stefan,

        klasse deine Anleitung, habe auch vor meine Bilder auf einem NAS zu speichern.
        Mir fehlt hier nur noch die Antwort auf die Frage, wie bestehende Picasa Daten (Gesichter/Personen usw) in die neue Datenbank kopiert werden können.
        Wäre super, wenn du hierfür noch einen Hinweis hättest.
        Vielleicht war auch schon irgendwo hier einer, dann hab ich ihn übersehen sorry.

        Grüße
        Henning

        • Stefan
          Comment by Stefan:

          Hallo Henning,

          das habe ich noch nicht ausprobiert. PicasaStarter bietet aber die Möglichkeit, über den Button „Add“ eine bestehende Datenbank zu kopieren (Copy an existing database). Probier das doch mal aus!

          Gruß, Stefan

  8. Comment by Bernd:

    Hi Stefan,

    vorweg: Danke für die Schritt-für-Schritt-Anleitung!!
    Die war bisher Gold wert! Mit dieser Hilfe habe ich mir am Wochenende meine externe Festplatte an der Telefonanlage zum Fotoarchiv eingerichtet und auch schon teilweise mit Bildern gefüttert. Ich habe also ein Laufwerk „S:“ , darin einen Ordner „FritzBox“ und einen Ordner „Toshiba_USB3_0_1_01“ (wohinter sich die Ordner „Fotos“, „Datenbank“ und der Ordner „PicasaStarter“ verbirgt).

    Allerdings befürchte ich, dass ich mir meine bisherige Arbeit gerade kaputt gemacht hab:

    Da der Zugriff auf die externe Platte an der FritzBox untragbar langsam war, kam mir die Idee, die Platte zumindest während des „Fütterns mit Fotos“ per USB an einen Rechner anzuschließen. Nachdem dann alle Bilder drauf gespielt und entsprechend verschlagwortet wurden, hätte ich sie dann wieder an die FritzBox gehängt.

    PicasaStarter konnte die Datenbank nur leider nicht öffnen, da sich durch das Umstecken (natürlich) der Laufwerksbuchstäbe geändert hat. Ich habe dann im PicasaStarter den Pfad auf die Datenbank aktualisiert, doch öffnen konnte ich sie trotzdem nicht.
    Nach kurzer Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass man beim Einrichten von PicasaStarter auch irgendwie einstellen kann, dass er alle Verweise automatisch bei einer Pfadnamensänderung mit nimmt. Und zwar soll das gehen, wenn man beim Einrichten der Datenbank (deinem Schritt Nr. 10) auf die Registerkarte „Virtual Drive“ klickt.
    Leider ist mein Englisch viel zu schlecht, ich habe überhaupt keinen Schimmer, ob ich das Häckchen bei „Relative“ oder „Absolute Path“ setzen muss, keine Ahnung was der „Virtual Drive source path“ oder der „relative source Drive“ ist…

    Also entschied ich mich, die Festplatte einfach wieder zurück an die FritzBox zu hängen, die bisherige Datenbank zu kopieren und dann mit dieser Kopie so lange herumzuspielen, bis alles passt.

    Aber es kamen immer mehr Probleme auf:

    -zurück an der FritzBox musste ich feststellen, dass es dort nun zwei statt drei Ordner gibt:
    einen Ordner „FritzBox“, einen Ordner „Toshiba_USB3_0_1_01“, einen Ordner „Toshiba_USB3_0_1_11“ und einen Ordner „System Volume Information“. Der ehemalige Ordner der ext. Festplatte mit der Nummer _1_01 enthält nur noch einen Ordner Google, ansonsten ist er leer. Der neue Ordner mit der Nummer _1_11 enthält wieder alle Ordner und Dateien, so wie ich sie eingerichtet hatte.

    -um Picasa ausführen zu können, musste ich im PicasaStarter wieder den Pfad zur Datenbank aktualisieren (zwar stimmt jetzt der Pfadbuchstabe wieder, allerdings hat sich der Name der Festplatte von der Endung „…_1_01“ in „…_1_11“ abgeändert!).

    -es lässt sich dann zwar Picasa starten. Die Datenbank allerdings ist leer! Es sind keinerlei Fotos mehr vorhanden. Wenn ich den Ordner dann manuell wieder hinzufüge, so findet er auch die passenden Tags und Gesichter wieder. Insofern ist es halb so schlimm!!! Dennoch: es dauert jetzt halt wieder eine halbe Ewigkeit alle Fotos erneut in Picasa hinzuzufügen.

    -zuletzt habe ich versucht, den alten Ordner mit der Endung „…_1_01“ zu löschen und den neuen Ordner von „…_1_11“ in „…_1_01“ umzubenennen (quasi den alten Zustand wieder herzustellen).
    Es ist mir aber nicht möglich, den Ordnernamen abzuädern, da sich der Schreibschutz für diesen Ordner jedes mal selbst setzt.

    -und beim Versuch, den Ordner umzubenennen, stieß ich auf eine weitere Kuriosität:
    rechter Mausklick auf den Ordner der Festplatte ergibt, dass sich darin angeblich 800 Dateien und über 500 Unterordner befinden sollen. Tatsächlich sind es jedoch nur eine Hand voll Ordner und max. 200 Dateien.

    Ich hoffe meine Schilderungen waren jetzt nicht all zu wirr… !!?

    Im Grunde geht es darum, die
    – Festplatte von Zeit zu Zeit vorübergehend lokal an einen PC anzustecken, um die Datenbank zu füttern
    – Fotos dann aber über das NAS der FritzBox allen Computern im Heimnetzwerk zur Verfügung zu stellen.

    Wie stell ich das an, ohne dass mir nach jedem Umstecken der Festplatte lauter neue Ordner erzeugt werden und ich meine kompletten Bilder neu in Picasa einladen muss?

    Über eine Antwort würde ich mich wirklich sehr freuen!!!
    Bernd

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Bernd,

      das hört sich ja furchtbar an, da musst Du ja gelitten haben!
      Dass das Befüllen von Picasa langsam läuft, könnte daran liegen, dass Du vermutlich über WLAN arbeitest. Die Idee, die Platte umzustecken, ist naheliegend. Leider haben Deine Fritzbox und Dein Rechner das Dateisystem der Platte durcheinandergebracht – das erklärt die „Toshiba…“- und „System Volume Information“-Anzeigen.
      Auch die falschen Ordner- und Dateizahlen lassen sich so erklären.

      Was kannst Du verändern?
      Du solltest zunächst mal Deine Daten sichern und ein stabiles Dateisystem schaffen; am besten die Daten nochmal auf den Rechner kopieren, die USB-Platte neu formatieren und dann wieder an die Fritzbox anschließen.

      Solange Du die USB-Platte zwischen Rechner und Fritzbox hin und her trägst, wirst Du vermutlich Probleme haben. Deshalb würde ich das eigentliche Problem bekämpfen: Den langsamen Datentransfer vom Rechner zur Platte an der Box. Zwei Lösungsansätze: Wenn die Fritzbox nur einen USB 1-Anschluss besitzt, wird sie immer langsam bleiben. Da hilft nur eine neue Box oder am besten gleich eine echte NAS (siehe Link im Artikel).
      Wahrscheinlicher ist aber, dass es nicht am USB-Anschluss, sondern am WLAN liegt. Einfachste Lösung: Ein Kabel zum Kopieren provisorisch verlegen. Gute, billige Kabel gibt’s natürlich bei Amazon oder bei Reichelt.de . So hast Du sichere 100 MBit. Mit einem anderen Router (Stichwort: Gigabit bzw. Wlan N) geht’s noch schneller, per Kabel bis zu 1000 MBit = 1 GBit. Dein Rechner braucht natürlich auch eine Gigabit-Netzwerkkarte – bei modernen Geräten sind die aber seit einiger Zeit Standard. Auch hier könnte man über eine NAS + einen günstigen Gigabit-Switch statt der Fritzbox+USB-Platten-Lösung nachdenken.

      Wenn Du unbedingt die Platte am Rechner anstecken möchtest, könnte ich mir folgenden Trick vorstellen:
      1. Das Netzlaufwerk (z. B. S:) per Rechtsklick trennen.
      2. Fritzbox herunterfahren (!), USB-Platte am Rechner anschließen.
      3. Der Platte über Rechtsklick auf Arbeitsplatz (XP) bzw. Computer (Win Vista/7/8) und „Verwalten“ – „Datenträgerverwaltung“ den Laufwerksbuchstaben S: zuweisen.
      4. Mit PicasaStarter/Picasa wie gewohnt arbeiten. (Problem in Deinem Fall: Die Ordnerstruktur muss auch angepasst werden; PicasaStarter erwartet bei Dir ja „S:\Fritzbox\Toshiba_USB3_0_1_01\Fotos″)
      5. Alle manuellen Anpassungen rückgängig machen; Platte sauber (!) vom PC trennen, an Fritzbox anklemmen und Fritzbox wieder starten.
      6. Netzlaufwerk wieder einrichten.

      Damit kannst Du aber auch nicht sicher verhindern, dass der PC oder die Fritzbox das Dateisystem durcheinander würfeln, wie schon geschehen. Außerdem ist die Prozedur unglaublich aufwändig und bietet viele Chancen, Fehler zu machen.

      Also besser: Zeitaufwand beim Kopieren über WLAN in Kauf nehmen oder neue Hardware kaufen. Ich denke, eine simple Kabelverbindung vom Rechner zur Fritzbox sollte Dein Problem im Wesentlichen lösen.
      Lass mich wissen, ob’s geklappt hat!

      Gruß, Stefan

  9. Comment by Alfred:

    Hallo,
    ist die Vorgehensweise eigentlich auch mit einem USB Stick möglich?

    Gruß Alfred

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Verstehe ich das richtig: Fotos etc. auf dem Stick (bzw. einer USB-Platte), der dann an mehreren PCs genutzt wird? Sollte kein Problem sein und prinzipiell genauso funktionieren. Ich würde darauf achten, dass der Stick immer denselben Laufwerksbuchstaben bekommt. Viel Spaß beim Testen!

  10. Comment by Bernhard:

    Hallo Stefan,
    dankeerstmal für die ausführlichen Infos.
    Ich habe noch eine anderes Problem wozu ich aktuell keine Lösung habe.
    Ich habe die Fotos auf einem WHS 2011 und von da ein Netzlaufwerk gemappt. Bisher verwende ich ein einfaches Picasa ohne Starter. Mein Problemist, dass wenn der WHS 2011 nicht an ist gehen alle Datenbankinfos verloren und beim erneuten Start des Servers scannt Picasa das ganze LAufwerk neu. Das ist extrem ägerlich. Wasmich sehr verwundert ist, dass ich vor demWHS 2011 die Daten auf einem anderen REchner hatte und gleichfalls über ein verbundenes Netzlaufwerk in Picasa bearbeitet habe und dabei das Phänomen nicht hatte. Wenn einzelne Ordner Offline waren standen wenigstens die Thmubnails zur Verfügung. Kann Starter das Problem lösen oder wie kann ich das machen?

    Danke
    Bernhard

  11. Comment by Bruno Lopez:

    Hallo,
    erstmals danke für die ausführliche Anleitung welche ich bis zum Schluß genau befolgt habe.
    Nur habe ich nun beim letzten Schritt das Problem das der Ordner auf der NAS-Platte nicht angezeigt wird und ich diesen dadurch nicht für die Gesichtserkennung auswählen kann.
    Ev. kannst du mir hier weiter helfen?

    Schöne Grüße
    Bruno

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Bruno,

      danke für Deinen Kommentar! Dass Du den Ordner nicht siehst, ist seltsam. Kannst Du bitte mal folgendes überprüfen:
      – Siehst Du den Ordner im Windows-Explorer im Pfad P:\Pictures ? Sind dort Deine Bilder zu finden?
      – Siehst Du das Laufwerk P: in Picasa? Wenn nicht, kann das daran liegen, dass Du Picasa als Administrator ausführst?
      Netzlaufwerke kann nur der User sehen, der sie auch selbst verbunden hat. Wenn Du als Benutzer „Bruno“ ein Netzlaufwerk anlegst, wirst Du es nicht sehen, wenn Du ein Programm als Administrator ausführst (= Dialogfeld „Möchten Sie zulassen, dass folgendes Programm … Änderungen am Computer vornimmt?“).
      Um ein Netzlaufwerk als Administrator zu verbinden, muss man z. B. den Windows-Explorer oder CMD als Admin starten und dann die Verbindung einrichten. Es sollte auch reichen, in Picasa die Netzwerkumgebung zu durchsuchen und dann per Rechtsklick das Netzlaufwerk einzurichten.

      Kannst Du mal prüfen, ob’s mit diesen Tips klappt?

      Herzliche Grüße,

      Stefan

  12. Comment by Janne:

    Lieber Stefan,

    VIELEN HERZLICHEN DANK !
    Deine Anleitung ist superverständlich und hat perfekt funktioniert !
    Jetzt habe ich nur ein Problem: Beim Import von neuen Bildern (jetzt direkt aufs NAS) werden die Ordner in Picasa doppelt angezeigt, obwohl sie auf dem NAS nur einfach angelegt werden. Also richtig angelegt, aber doppelt angezeigt.
    Kann man das irgendwie abstellen ?

    Liebe Grüße und nochmals danke

    Janne

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Janne,

      vielen Dank für den tollen Kommentar, it made my day! 🙂
      Jetzt würde ich Dir auch gerne bei Deinem Problem helfen. Wichtig ist für mich zuerst einmal, ob die Dateien tatsächlich zweimal physisch vorhanden sind, und wenn ja, in welchen Ordnern. Versuch doch bitte mal, die Dateien im Windows-Explorer zu finden. Kann es vielleicht sein, dass Deine Kamera zusätzlich zu den normalen Fotos auch Vorschaubilder speichert, die dann mit importiert werden? Die Vorschaubilder müssten dann ja bedeutend kleiner sein (Dateigröße und Auflösung). Wie importierst Du denn Deine Fotos?
      Am besten machst Du drei Testbilder und überprüfst den Importvorgang Schritt für Schritt, dann sehen wir weiter.

      Herzliche Grüße,

      Stefan

      • Comment by Janne:

        Liber Stefan,

        freut mich, dass ich deinen Tag gemacht habe 🙂
        Also die Bilder sind physisch nur einmal auf dem NAS vorhanden. Schaut man sich den Pfad der doppelten Bilder an, so lauten diese:
        1) \\*Name NAS*\photo\Nach Jahr sortiert\2013\Diverse Jänner 2013\IMG_1753.JPG
        2) P:\Nach Jahr sortiert\2013\Diverse Jänner 2013\IMG_1753.JPG

        Einmal wird also direkt am NAS gesucht und einmal über den „emulierten“ Laufwernamen, der nichts anderes als das NAS ist.
        Größe und Auflösung sind jeweils immer ident.
        Das mit den Testbildern kann ich gerne machen, weiss aber nicht wie ich den Importvorgang überprüfen soll.
        Ich importiere meine Bilder immer über die Importfunktion in Picasa. Wenn ich das nun mit den Bilder auf dem NAS mache, wird wie üblich ein Ordner angelegt (physisch und im Picasa) und kurze Zeit danach erschein ein zweiter Picasa-Ordner mit nochmal genau demselben Inhalt.

        LG und nochmals vielen vielen Dank !

        Janne

        • Stefan
          Comment by Stefan:

          Hallo Janne,

          in diesem Fall habe ich die Importfunktion von Picasa im Verdacht. Kannst Du mal versuchen, die Fotos manuell auf die NAS zu kopieren? Picasa überwacht den Bilderordner und erfasst die Bilder dann auch. Ich importiere immer manuell, da ich in vielen Fällen die Fotos schon unterwegs auf den Laptop ziehe, und nutze die Picasa-Funktion gar nicht.

          Herzliche Grüße,

          Stefan

  13. Comment by Waidler:

    Danke für die spitzen Anleitung. Habe mich aufgrund des Beitrags und der vielen Positiven Antworten für Picasa entschieden und bin begeister das ich nun alle Bilder Zentral auf dem NAS speichern und von jedem eingebundenen Gerät aus bearbeiten kann.

  14. Comment by mobile:

    Hallo,

    diese Lösung klingt nach einem guten Weg meine Sammlung auf einem NAS zu lagern, aber ich weiß nicht ganz, ob mein Szenario damit kompatibel ist:

    – die meisten Bilder liegen auf dem NAS und sollen von beiden Rechnern benutzt werden

    – es gibt zwei Rechner, und jeder hat auch noch seinen eigenen google-account, mit dem er sich mit Picasa anmeldet

    – auf jedem Rechner liegen auch noch eigene Bilder für den jeweiligen Nutzer, die dann ja nicht für beide nutzbar sind (ist aber nicht zwingend)

    Fragen:

    – Gibt Picasastarter das überhaupt her mit den verschiedenen Orten der Bilder?

    – Wie ist das mit den Google Accounts? Zumindest auf einem Rechner wird die Gesichtserkennung oft genutzt, und die Gesichter sind ja bestimmt mit dem Account verbunden? Bleiben die erhalten, auch wenn der andere mit seinem Account an den Bildern was macht?

    – Im Moment nutzen wir halt mit unseren eigenen Picasa-Datenbanken beide die Bilder auf dem NAS, kann da was passieren, außer, dass der eine die gemachten Änderungen (wie Crop usw.) des anderen nicht sieht?

    Vielleicht weißt Du ja mehr, ich hab nicht mehr ganz durchgesehen.

    Danke schonmal für die tolle Anleitung!

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo zurück,

      wow, ein langer Kommentar! Eines gleich voraus: Dein Szenario habe ich in der Praxis nicht laufen, das Folgende ist also nur eine Mutmaßung!
      1. Wenn ihr alle Bilder gemeinsam nutzen wollt, lohnt sich ggf. der Umstieg auf PicasaStarter, ansonsten würde ich dein bisheriges System einfach beibehalten. Mehrere verschiedene lokale Bilderordner, die auf dem einen, aber nicht dem anderen Rechner vorhanden sind, werden wohl nicht funktionieren.
      2. Die mit PicasaStarter gesteuerte Datenbank kann ein Google-Konto synchronisieren, nicht mehrere.
      3. Picasa erkennt Gesicht A, B, C. Mit dem Google-Account kann man dann Gesicht A mit Anna, B mit Bernhard, C mit Carlo verknüpfen. Eine Abmeldung von Google sollte also nur dazu führen, dass mit einem Gesicht keine erweiterten Daten (Mailadresse, Telefonnummer, Geburtsdatum) verknüpft sind (habe ich übrigens gar nicht laufen, das war mir zu gruselig mit den ganzen biometrischen Daten, die Google damit einsehen kann). Die Fotos von Person A sollten aber immer noch gruppiert bleiben.

      In deinem speziellen Fall wäre es wohl sinnvoll, PicasaStarter für die gemeinsamen Bilder zu verwenden, und dort das hauptsächlich genutzte Google-Konto zu verwenden. Die „privaten“ Bilder der einzelnen Benutzer würde ich dann über separate, lokale Picasa-Datenbanken laufen lassen.

      Hoffe, ich konnte ein wenig helfen!

      Gruß, Stefan

  15. Comment by Oliver Otto:

    Hallo,

    vielen Dank erstmal für die Anleitung und den Tip mit dem Netzwerkkabel, konnte so ohne Probleme über Nacht unsere 160k Bilder scannen lassen.
    Was ich jetzt noch gerne machen würde ist eine Auswahl der Bilder (z.B. die man als virtuelle ALben zusammen gestellt hat) über meinen NAS im Internet bereitzustellen. Ich könnte zwar diese Bilder in ein neues Verzeichnis exportieren und dann die NAS eigenen Tools (z.B. Photostation von Synology) nutzen lassen. Aber dann habe ich X-hundert Kopien und das verbraucht wieder nur unnötig Speicherplatz 🙁
    Hat jemand eine Idee wie man auf die Picasa-DB zugreift oder anderweitig bequem Bilder online bereitstellt. ICh will wie gesagt noch allen 160.000 Bilder online stellen sondern nur für bestimmte Events die „BestOfs“

    Danke schonmal für einen Hinweis,
    Oliver Otto

  16. Comment by martin:

    lieber stefan! dane für deinen hinweis und bisherige Beantwortungen div. fragen!

    ich bin nicht wirklich der superuser – habe es dank deiner anleitung aber trotzdem geschafft!!!!
    nun stehe ich aber vor dem problem einen weiteren rechner, welcher bereits Picasa installiert hat (starter ebenso) mit dem raid und den vorhandenen DB verbinden zu wollen.
    wie muss ich nun die Settings/Pfade zu beginn der starterinst. sowie in Picasa vornehmen, dass nicht wieder die komplette gesichtserkennung etc läuft.

    alle bilder sowie picasastarter Dateien sind am NAS
    Laufwerk ist mit P direkt zugeordnet – P:\PicasaStarter

    danke für deinen allfällige antwort!

    lg martin

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Martin,

      eigentlich sollte es reichen, den PicasaStarter auf P: auszuführen. Der findet seine Einstellungen in der Datei P:\PicasaStarter\PicasaStarterSettings.xml – Voraussetzung ist lediglich, dass Du eine kompatible Version von Picasa auf dem jeweiligen Rechner installiert hast. Sobald du die zum ersten Mal startest, kommt der übliche Suchlauf, den du aber einfach abbrechen kannst.

      Viel Erfolg!

      Gruß, Stefan

      P.S.: Alte Versionen von Picasa (falls neuere inkompatibel sein sollten) findet man hier:
      http://www.oldapps.com/de/picasa.php

  17. Comment by Michael:

    Hallo!
    Danke für die Anleitung, hat prima funktioniert.
    Zwei Fragen hab‘ ich aber noch-
    1.) Zum Öffnen von PICASA muss ich nun immer den PicasaStarter benutzen, Datenbank auswählen und dann „Run Picasa“. Kann man den Vorgang irgendwie abkürzen? Verknüpfung erstellen?
    2.) Personen hab‘ ich auch gleich gescannt, hat ein paar Stunden gedauert, aber dann ist das auch gleich erledigt.
    ABER: die Namen fehlen! Überall steht „Unbekannte Person“!
    Was tun?

    Danke und Gruß
    Michael

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Michael,

      zu 1: Nein, das geht meines Wissens nicht schneller.
      zu 2: Du musst Picasa schon sagen, wie die Personen heißen – das wäre schon etwas gruselig, wenn Picasa das von alleine könnte, oder? Klicke dazu auf „Namen hinzufügen“.
      Übrigens bitte ich darum, die Picasa-Daten NICHT mit dem Google-Adressbuch abzugleichen. Die biometrischen Daten Deiner Freunde sind ihre Privatsache, die sollte man nicht an Google petzen. Ich gebe deshalb auch in Picasa prinzipiell nur Vornamen, Abkürzungen oder Spitznamen ein!

      Gruß, Stefan

      • Comment by Michael:

        Hallo Stefan!

        Picasa weiß doch schon wie die Personen heißen!
        Nur jetzt nach der Umstellung werden die Namen nicht angezeigt, obwohl die doch irgendwo gespeichert sein müssten. Im übrigen verwende ich auch ausschließlich Vor- und Spitznamen, höchsten mal enGroßbuchstaben zusätzlich für den Nachnamen. 🙂

        Danke und Gruß
        Michael

        • Stefan
          Comment by Stefan:

          Hallo Michael,

          dann nehme ich an, Du hast eine bestehende Datenbank kopiert. Dieses Szenario habe ich selbst noch nicht durchgespielt, aber offensichtlich ist beim Kopieren der DB die Namensinformation nicht mitkopiert worden. Tut mir leid, aber da kenne ich mich nicht genügend aus. Wenn Du Infos findest, wie’s klappt, dann poste sie doch bitte auch hier! Danke, Gruß, Stefan

    • Comment by Erich:

      Hallo Michael,

      wenn Du im Picasa Starter die Datenbank auswählst und dann auf „Edit“ gehst und nicht auf „Run Picasa!“, erscheint im Popup links unten ein Button „Create shortcut“.

      Damit erhältst Du einen wunderschönen Button auf Deinem Desktop.
      Der wird dich sicher freuen!

      Gruß Erich

  18. Comment by uTz:

    Hallo Stefan,

    tolle Anleitung und super, dass Du hier Fragen beantwortest!!!

    Hab Picasa Starter seit längerem bei mir im Heimnetz laufen und bin sehr zufrieden damit – vor allem, dass wir über 3 Rechner (zeitlich versetzt natürlich) Daten hinzufügen und pflegen können ist toll. Seit kurzem habe ich nun ein Android Endgerät und bin daran gescheitert, mit diesem auf die Daten in Picasa Starter zuzugreifen (Keine App und keinen Ansatz zur alternativen Einbindung gefunden) – daher meine Fragen an den Experten, ob Du vielleicht eine Lösung hierfür kennst?

    Danke im Voraus und liebe Grüße
    uTz

  19. Comment by Stefan:

    Hallo (ebenfalls) Stefan

    Danke für die verständliche Anleitung. Jene von Google war nicht brauchbar für diesen Fall. Meine DB initialisiert gerade. 😉

    Grüsse, Stefan

  20. Comment by Mark:

    Hallo,
    erst mal: Super Anleitung! Hab das vor einem halben Jahr so eingerichtet und es funktioniert seitdem (fast) problemlos. Ich habe nur 2 Probleme festgestellt:
    1. Wenn ich neue Fotos hinzufüge dauert es jedesmal einige Stunden bis die Bilder auf Gesichter gescannt wurden. Das Programm verwendet dabei auch nur einen Bruchteil des möglichen Up-/Downloads zur NAS.
    2. Wenn ich manuell ein Gesicht markieren will (weil es Picasa nicht selbst erkannt hat) stürzt jedes Mal das Programm ab (es friert einfach ein und ich beende es dann nach einiger Zeit).

    Kann jemand diese Probleme bestätigen oder liegt das an meiner Konfiguration?

    Danke schonmal!
    Viele Grüße, Mark

  21. Comment by Erik:

    Hallo Stefan,
    überragende Anleitung, vielen Dank!
    Weißt du zufällig, ob es die Möglichkeit bei Picasa gibt Suchaufträge (mehrere Tags gleichzeitig) zu erteilen, also nicht mit einer ODER Funktion sondern mit einer UND Funktion (z.B. Event + Jahreszahl)?

    Danke,

    beste Grüße
    Erik

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Erik,

      eine Möglichkeit ist, aus einer Suche ein Album zu erstellen und dann dieses neue Album nach dem zweiten Kriterium zu durchsuchen. Vielleicht geht’s auch bequemer, das weiß ich aber nicht.

      Gruß, STefan

  22. Comment by Erich:

    Hallo Stefan,

    vielen Dank für den äußerst nützlichen Tipp mit dem Starter. Den hab ich natürlich gleich ausprobiert und es funktioniert hervorragend.

    Und für alle, die mit der Geschwindigkeit kämpfen hab ich folgenden Tipp:
    1. Wie üblich den Starter hochfahren und die Datenbank wählen.
    2. Die Bilder auf dem lokalen Rechner in ein Verzeichnis importieren.
    3. Mit dem Tools/Ordner-Manager dafür sorgen, dass die Bilder gescannt und bei Bedarf die Gesichter erkannt werden.
    4. Dann wenn alles erledigt ist, in der Ordneransicht links unten im Fenster den Ordner mit der linken Maustaste anklicken und auf „Ordner verschieben…“ klicken. Danach erst den Ordner auf der NAS „P:\Pictures\…“ auswählen.
    5. Vor verlassen von Picasa den Ordner aus dem Ordner-Manager wieder entfernen, falls er nicht zur Gänze verschoben wird.

    Die Zeit für den Transfer zum Server bleibt natürlich, aber das erkennen geht bedeutend schneller und die Informationen bleiben erhalten.

    Bleiben aus meiner Sicht 2 Fragen:
    1. Was ich noch nicht wirklich feststellen konnte, ist wann Picasa fertig ist mit der Gesichtserkennung. Glaubt Picasa jetzt alle Gesichter erkannt zu haben und soll ich jetzt mit der manuellen Zuordnung starten? Kennt da wer einen Trick?
    2. Hab ich mehrere Datenbanken erstellt. Familie, Hobbyverein, Beruf usw. Und gebe natürlich die Links weiter, damit die Leute sich umschauen können. Ich würde jetzt ganz gern die erkannten Gesichter der Datenbanken Familie und Hobbyverein nur einmal pflegen. Hier bin auch ganz gespannt auf Tipps.

    Vielen Dank noch mal Stefan.
    Gut Licht
    Erich

  23. Comment by Carsten:

    Hallo Stefan,
    ich hatte schon lange nach dem Server-Modus gesucht. Dein Beitrag und die Deiner Besucher haben endlich mal Klarheit geschaffen. Vielen Dank.

    Meine bessere Hälfte kam nun mit einer Anforderung zu mir, zu der ich noch keine Lösung finden konnte:
    „Ich möchte die Fotos immer auf meinem Laptop haben, damit ich unterwegs/im Urlaub die Fotos zeigen kann.“

    Einen Breitband Zugriff habe ich mindestens im Urlaub nicht dabei, also ist mein Ziel:
    – Zentrale Ablage auf einem Server (zu Hause).
    – Möglichst automatische Synchronisation der Fotos auf einen LapTop
    – Verwendung von Picasa (DB-Verzeichnis steht auf Server, der ist aber im Urlaub nicht erreichbar 😉 )
    – Super wäre: Wenn wir aus dem Urlaub zurückkommen, sollen neue Fotos auf den Server synchronisiert werden.

    Vielleicht hat der eine oder andere ähnliche Anforderungen und ist mit seinen Gedanken schon ein Stückchen weiter 🙂

    Freundliche Grüße aus dem Rheinland
    Carsten

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Carsten,

      wow, das ist eine ganz schöne Packung! Spontan würde ich mal sagen: Keine Chance! Eine Synchronisationsfunktion ist ja in Picasa gar nicht vorgesehen.
      Es gibt aber eine recht verwegene Möglichkeit:
      1.: Eine Kopie der Original-Datenbank auf dem Laptop anlegen, z. B. unter C:\Picasakopie
      2.: Im Urlaub musst Du Deinem Laptop vorgaukeln, dass die Kopie der Bilder die Original-Datenbank sei. Das geht, indem Du
      a) das Netzlaufwerk P: zur NAS trennst
      b) das Netzlaufwerk P: mit Ziel auf die lokale Kopie einrichtest, also z. B. \\localhost\C$\Picasakopie
      Dann solltest Du mit Picasa arbeiten können wie zuhause, also auch neue Fotos hinzufügen.
      3.: Wieder zuhause angekommen kopierst Du erst mal die veränderte Datenbank zurück auf die NAS und machst dann die Änderungen am Netzlaufwerk rückgängig.

      Für die automatische Synchronisation von Dateien gibt es diverse Tools im Netz, ich selbst benutze so etwas aber nicht, da hier immer was schiefgehen kann. Lieber manuell, und man weiß, was man tut.
      Hoffe, ich konnte helfen!
      Gruß, Stefan

  24. Comment by kiezkumpel:

    hey stefan,
    ich suche auch schon seit einer weile nach einer praktischan lösung um meine fotos aufs nas auszulagern und zu organisieren. der von dir beschriebene weg klingt sehr gut, nur leider hapert es bei mir an der letzten instanz. die schritte 1 – 10 laufen. bei „run picasa hört es dann auf und folgende meldnung ist zu sehen:
    Microsoft.NET Framework
    Unbehandelte Ausnahme in der Anwendung. Klicken Sie auf „weiter“ um den >Fehler zu ignorierenund die Anwendung fortzusetzten… …Der Objektverweis wurde nicht auf eine Objektinstanz festgelegt.
    blablabla

    Dann Kommen da noch ein Haufen Details. Auf „weiter“ klicken bringt nix. Habs bislang nicht geschaft das Problem zu lösen… Auch Google hat mir nicht helfen können. Vielleicht hapert es auch an meinen mangelnden Netzwerk-Skills. Auf Picasa kann er nun zwar die Bilder vom angegebenen Ordner Einlesen, aber das habe ich gleich abgebrochen. Ich vermute das er nicht die Datenbank vom PicasaStarter nutzt und damit wäre das ganze ja nicht mehr im Sinne des Erfinders. Der Datenbank Ordner ist, Abgesehen von den Ordnern Datenbank/Google/Picasa2, in jedem Fall leer.

    Viele Grüße
    Jens

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Jens, das Problem liegt nicht im Netzwerk und auch nicht bei Picasa, sondern an Deiner .Net Installation – also ein Microsoft-Problem. Teste das Ganze, falls möglich, mal mit einer anderen Maschine, dann sollte es klappen. Um Dein Problem zu lösen müsstest Du Dich bezüglich .Net schlau machen. Im schlimmsten Fall wäre eine Neuinstallation von Windows fällig, im besten Fall vielleicht nur ein Update auf die aktuellste .Net-Version.
      Tut mir leid, genauer geht’s leider nicht, aber Google ist Dein Freund.

      Alles Gute,

      Stefan

      • Comment by kiezkumpel:

        Hey ho,
        danke für die Rückmeldung! Konnte das Problem bislang leider nicht lösen. In den nächsten Tagen kommt aber ein neuer Computer ins Haus, mal sehen obs damit läuft.
        MFG
        Jens

      • Comment by kiezkumpel:

        Hallo nochmal,
        danke für dei Rückmeldnung. Hab auf meinem Rechner nach dem Win10 Upgrade alles wie von dir beschrieben einrichten können! B-)
        THX
        Jens

  25. Comment by Roberto:

    Hallo Stefan! Kennst Du mittlerweile eine Möglichkeit mit einem Android Gerät auf die gemeinsame Picasa Starter Datenbank auf dem NAS zuzugreifen wenn ich zu Hause im WLAN bin ? Auf das Web Album auszuweichen möchte ich gerne vermeiden
    Dankeschön! Viele Grüße, Roberto

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Roberto,

      ich denke nicht, dass man die Picasa-Datenbank über Android abgreifen kann. Das sind wahrscheinlich (bin mir aber nicht sicher!) zwei völlig verschiedene Programmstrukturen. Auf die Bilder selbst kannst Du natürlich über einen Dateimanager zugreifen, aber das war wohl nicht, was Du vorhattest, oder?

      Ich habe jetzt mal eine Viertelstunde mit Google gesucht, aber keine brauchbaren Ergebnisse für eine Bilddatenbank für Android UND Windows gefunden. Wenn hier jemand weiterhelfen kann, bitte kommentieren! Danke!

      Alles Gute,

      Stefan

  26. Comment by Michael Holstein:

    Hallo Stefan!

    Habe seit gut zwei Jahren PicasaStarter auf meinem Rechner unter Windows 8 bzw. 8.1 laufen. Funktioniert einwandfrei! Möchte jetzt auf Windows 10 upgraden. Gibt es da irgendetwas zu berücksichtigen oder läuft das auch nach dem Upgrade weiter?

    Gruß
    Michael

  27. Comment by Ingo:

    Leider ist Picasa ab dem 01.05.2016 tot: http://picasa.google.com/

    Grüße
    Ingo

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Ingo,

      danke für den Hinweis! Wer weiter nachlesen will: http://www.heise.de/foto/artikel/Picasa-Google-saegt-den-Desktop-ab-3151680.html
      Ich glaube aber nicht, dass Google eine „Zeitbombe“ in Picasa eingebaut hat; die bisherigen Versionen sollten problemlos weiterlaufen, auch wenn eine Synchronisation mit dem Internet nicht mehr möglich sein dürfte – daran bin ich aber überhaupt nicht interessiert, im Gegenteil.
      Die Software wird sicherlich weiterhin im Internet zu finden sein, wenn auch nicht bei Google selbst. Über OldVersion.com kann man Picasa weiterhin finden: http://www.oldversion.com/windows/picasa/
      Das Programm wird nicht mehr weiterentwickelt, aber wem die bisherigen Features reichen, den sollte das nicht stören.

      Was denkt Ihr darüber, liebe Leser? Auf was würdet Ihr im Zweifelsfall umsteigen?

      Gruß, Stefan

      • Comment by Björn J.:

        Hallo Stefan,

        vorab erst einmal danke für die Anleitung, die auch mir geholfen hat.

        „Auf was würdet Ihr im Zweifelsfall umsteigen?“

        Das ist genau was ich mich auch frage…umsteigen aber auf was… ich habe die letzten Tagen etwas gesucht – leider erfolglos!

        Am besten wäre aus meiner Sicht eine Datenbanklösung mit Server auf einem NAS und Clients (am besten natürlich plattformunabhängig ansonsten würde auch Windows reichen). Die Software sollte Funktionen wie Windows Foto oder die OSX Foto App haben.

        Falls Du etwas gefunden hast wäre ich über kurze Antwort sehr dankbar!

        VG
        bjoern

  28. Comment by Thomas Pfister:

    Hallo Stefan,

    mir ist mein PC kaput gegangen auf dem Picasa mit der Datenbank eingerichtet war.
    Leider habe ich von der Datenbank keine Sicherung gemacht .-(

    Nun liegt aber auf meiner Externen Festplatte überall eine picasa.ini mit den getagten Personen.

    Wie bekomme ich die ini’s in Picasa eingelesen um nicht alle Bilder wieder neu anfassen zu müssen?

    Danke für deine Hilfe.

    Gruß

    Thomas

    • Stefan
      Comment by Stefan:

      Hallo Thomas,

      da weiß ich spontan keinen Rat. Ich würde mal eine Kopie (!!!!) der Daten auf der externen Festplatte anlegen und eine neue Picasa-Installation drüberlaufen lassen. Vielleicht geht das ja automatisch?
      Ansonsten: Was heißt „kaputt“? Festplatten sind eigentlich relativ robust. Wenn nicht grad der Blitz eingeschlagen oder die Kiste gebrannt hat oder überfahren wurde, könnte die Festplatte noch OK sein. Du könntest versuchen, die Platte auszubauen und über einen USB-Adapter auszulesen.

      Viel Glück!

      Stefan

Trackbacks / Pingbacks

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA: Bitte folgende Rechenaufgabe lösen (blockiert Spam) - Ziffern eingeben! Danke! * Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.