Zoom-Meetings – Audioprobleme bei HP-Laptops

In Coronazeiten kommunizieren wir über diverse Tools und Portale mit Bild und Ton – so auch meine Mutter, die ihren Italienischkurs bei der VHS nun über Zoom bekommt. Doch von Anfang an gab es nur Probleme: Lautsprecher und Mikrofon schalteten sich immer wieder spontan stumm, ohne dass der Benutzer irgendetwas getan hat. Sehr mysteriös! Nach mehreren stressigen Sessions konnte ich dann endlich eine Lösung finden.

Gleich vorausgeschickt: Es handelt sich um ein sehr spezielles Problem, das nur mit Zoom und bestimmten HP-Laptops (in diesem Fall der HP ProBook 4-Serie) auftritt! Hier das Vorgehen, das unser Problem gelöst hat:

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Windows 10 – Probleme mit der Internetbandbreite?

Nachdem wir ca. 250 Rechner in unserem Netzwerk von Windows 7 auf Windows 10 umgestellt hatten, ging die Internetverbindungsgeschwindigkeit massiv in die Knie. Schuld daran sind zwei neue Windowsdienste, die im Zusammenhang mit Windows Updates stehen (und ja, das Problem trat trotz eines lokalen WSUS auf).

Erfreulicherweise lässt sich das Problem mit zwei Gruppenrichtlinien lösen, sowohl auf den lokalen Systemen (wie in folgendem Artikel beschrieben) als auch über die GPOs im Active Directory.

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Reisekarten in Google My Maps erstellen und für OSMAnd exportieren

Wer gerne individuell reist, sollte einmal einen Blick auf Google My Maps werfen – dort kann man sich Karten mit vielen individuellen Markierungen und Routen erstellen, abspeichern und gemeinsam bearbeiten. Eine im Funktionsumfang recht abgespeckte Android-App gibt es auch dazu, aber am großen Bildschirm macht die Sache mehr Spaß.

Und wenn die Karte fertig ist, möchte ich sie auf Reisen dann mit der Navi-App OSMAnd auf dem Smartphone oder Tablet nutzen können. Das geht mit Hilfe des kostenlosen Tools GPS Babel, das natürlich erst einmal heruntergeladen und installiert werden muss.

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Fritz!Box und die IP-Adresse .254

Es hat schon seinen Grund, warum ich den sündteuren Fritzboxen kritisch gegenüberstehe (nicht nur wegen des hipstermäßig übercool geschriebenen Namen Fritz!Box). Ein weiterer Grund sind versteckte Einstellungen, nach denen man im Menü ewig suchen muss, oder von denen man nur in irgendwelchen Foren Wind bekommt.

Die Verwandschaft hat nach einem DSL-Providerwechsel auch eine Fritzbox ins Haus bekommen. Plötzlich bekommen sie keinen Kontakt mehr zu ihrem Netzwerkdrucker, obwohl eigentlich alles passen sollte: Der Drucker hat eine fest eingestellte IP-Adresse, 192.168.178.254 – die letzte im Adressblock. Der Fritzbox-DHCP-Server vergibt Adressen von .20 – .200, auch kein Problem. Liegt es vielleicht an den zusätzlich verbauten Powerline-Adaptern? Weit gefehlt!

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Threema statt WhatsBook

Die Antwort ist 42.

Die Frage dazu ist nicht wie im Hitchhiker’s Guide to the Galaxy die nach „dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest„, sondern ganz einfach: Wieviel ist ein WhatsApp-Nutzer wert?
Mark Zuckerberg kaufte vor wenigen Tagen WhatsApp mit seinen 450 Millionen Teilnehmern für 19 Milliarden Dollar, ergo: Mein Telefonbuch hat nun Herr Zuckerberg für 42 US-Dollar gekauft. Das sind immerhin 42 Dollar mehr als die NSA dafür gezahlt hat. Schade nur, dass ich nichts vom Geld abbekomme.

Facebook mag ich nicht, Herrn Zuckerberg noch viel weniger. Also muss ein neuer Messaging-Dienst her. Immensen Zulauf hat in den letzten Tagen der Schweizer Dienst Threema genossen, der sich durch die Möglichkeit auszeichnet, die Kommunikation „end-to-end“ zu verschlüsseln. Continue reading „Threema statt WhatsBook“

Der einfachste Webfilter

Als EDV-Systembetreuer einer weiterführenden Schule werde ich häufig nach technischen Möglichkeiten gefragt, jugendgefährdende Internetseiten (Pornographie etc.) zu filtern. Dies ist durch die Vielzahl an internetfähigen Geräten (PC, Tablet, Smartphone, Spielekonsole, Fernseher, Sat-Receiver, …) recht komplex geworden; nicht für jeden Gerätetyp gibt es ein Filterprogramm, und die Pflege all dieser Geräte nimmt viel Zeit in Anspruch.

Eine sehr einfache Möglichkeit bietet dagegen der kostenlose „FamilyShield“ des Anbieters OpenDNS: Um eine Internetseite zu erreichen, muss der Domainname (z. B. www.Test.de) übersetzt werden in eine IP-Adresse (z. B. 82.212.218.166). Dies geschieht automatisch durch einen DNS-Server. Das Konzept des FamilyShield ist es, die Domainnamen jugendgefährdender Seiten nicht „aufzulösen“ und stattdessen eine Sperrseite einzublenden.

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Mobile Internetverbindung für Laptops einrichten

Image courtesy of "adamr" / FreeDigitalPhotos.netMan merkt, wie komfortabel Android-Geräte eigentlich sind, erst dann, wenn man versucht, mit einem Windows-Laptop ins mobile Internet zu kommen. Einem Freund durfte ich gerade helfen, sein Vista-Lifebook S6420 ins mobile Netz zu bringen. Erste Frage: Wohin mit der SIM-Karte? Antwort: Akku raus, dahinter verbirgt sich der Slot. Die SIM-Karte darf nicht mit einem PIN gesperrt sein, also ggf. vorher vorhandene PIN mit einem Handy entfernen.

Dann ging’s ans Eingemachte: Die Treiber für sein „Sierra HSPA Wireless Modem“ waren schon installiert, das Gerät war aber noch deaktiviert. Also zuerst einmal das Gerät aktivieren.

Und nun der wichtigste Schritt, zu dem es hier eine ausführliche Anleitung gibt: In der Systemsteuerung die Telefon- und Modemoptionen aufrufen; nach Eingabe einer (beliebigen) Ortsvorwahl unter „Modems“ die Eigenschaften des HSPA-Modems aufrufen. Im Reiter „Erweitert“ muss manuell ein Initialisierungsbefehl eingetragen werden. Dieser hat folgendes Schema: +cgdcont=1,“IP“,“APN“ Continue reading „Mobile Internetverbindung für Laptops einrichten“

Sperr-Trojaner entfernen

BKA, Bundespolizei, GEMA, GVU: Wenn diese Namen auf dem Rechner erscheinen, hat man sich meist einen lästigen Ransomware-Trojaner eingefangen. Die gibt es in einer harmloseren und einer tückischen Variante: In beiden Fällen ist ein normales Arbeiten nicht mehr möglich, die tückische Variante verschlüsselt sogar die Dateien auf dem Rechner.

Das Prinzip von Ransomware ist einfach: Der Geschädigte soll durch einschüchternde Texte und Logos dazu gebracht werden, eine Bezahlkarte (z. B. der Firma UKash) zu kaufen und den Code in den Trojaner einzugeben. Das Geld ist weg, der Trojaner bleibt. Die genannten Firmen oder Behörden haben mit dieser Erpressung natürlich nichts zu tun.

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Augsburger Allgemeine für Android

Vorbemerkung: Die unten beschriebene Android-App (Hersteller: Austria Presse Agentur, Code at.apa.pdfwlclient) gibt es u. A. auch für die Zeitungen Wirtschaftsblatt, Tiroler Tageszeitung, Kurier und Vorarlberger Nachrichten!

Quasi eine Bürgerpflicht in der bayerisch-schwäbischen Hauptstadt ist das Abonnement der Augsburger Allgemeinen Zeitung, wenn auch böse Kabarettistenzungen behaupten, sie sei wie eine Schülerzeitung geschrieben. Sehr zu meiner Freude gibt es die AZ nun auch in Form einer hervorragenden Android-App. Einen Monat lang darf man die „Heimatzeitung“ sogar kostenlos lesen – ganz ohne Registrierungs-Tamtam, allein dies verdient großes Lob!

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Billiger tanken mit Android und Apple

Tanken wird immer teurer. Wohl dem, der ein Smartphone hat – egal, ob Android oder Apple (ein Satz, den man auf dieser Website sonst selten findet 😉 ). Ich benutze jetzt die kostenlose, weil werbefinanzierte App „Mehr Tanken“, um den günstigsten Preis in meiner Umgebung zu finden. Auf die Mehr-Tanken-Datenbank kann man zugreifen…

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