NYC – Statue of Liberty und Ellis Island

…haben uns fast den ganzen Tag … gekostet ist das falsche Wort, denn es war wirklich sehr interessant dort. Die Amis haben dank 9-11 einen gewaltigen Hau weg, was Sicherheit betrifft, da verliert man ewig Zeit. Wir sind gerade noch rechtzeitig ins Theater gekommen, nachdem ich mir auf dem Weg noch eine lange Hose gekauft habe – für den Umweg übers Hotel hätte es nicht mehr gereicht.
Nach „A Chorus Line“ waren wir noch im Hard Rock Café essen, und jetzt müssen wir noch Koffer packen, denn morgen um 7:40 wartet dann schon der Airport Shuttle auf uns. Den nächsten Blogbeitrag schreibe ich dann schon aus Arkansas.

Liebe Grüße,

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NYC – Cruising up town

Heute reicht’s nur noch für einen kurzen Beitrag zum Blog, denn meine (Stefans) Blasen an den Füßen wollen versorgt werden (und ihr wollt gar nicht wissen, wie viele es sind…).
Heute sind wir durch die halbe Stadt, vorbei am Theater von „A Chorus Line“ (ja, wir haben Karten!), zu einem geschlossenen Museum zu fahren (Metropolitan Art), was aber nicht so schlimm war, da es in NY einfach Spaß macht, in der Stadt unterwegs zu sein, sich mal fünf Minuten irgendwo hinzusetzen und den Leuten zuzusehen: UPS-Lieferantin mit einsatzbereiter Angel mitten in der Stadt, weitab von jedem Wasser. Ein (bis auf Unterhose, Cowboyhut und -stiefel) nackter Cowboy mit Gitarre, der die Leute warnt: Watch out, there are weirdos (=Spinner) around this place! Rollerblade-Kurierfahrer mit Fracht auf dem Sackkarren und Taschenlampe als Beleuchtung, mitten in der Nacht auf einer vierspurigen Straße.
Den Rückweg (106 Straßen) haben wir dann per Bus gemacht, einmal die Fifth Avenue runter, zu den Booten, die ab fünf Uhr nachmittags eben nicht mehr nach Ellis Island fahren. Also hoch zur Grand Central Station und dem Chrysler-Building, beides Schmuckstücke des amerikanischen Jugendstils, des Art Deco. Nach dem Abendessen… kurzer Exkurs: Was hier wirklich nervt: Wir werden dauernd von 16jährigen Hispano-Burgerbratermädels angeschaut, als hätte man uns frisch vom Baum geschüttelt, weil wir ihren Harlemer Hinterwäldler-Dialekt nicht verstehen! Also ehrlich, wir können wohl besser Englisch als die! Zumindest das echte Englisch! (Wobei Maxine, unsere Engländerin, mal ernsthaft gefragt wurde, welche Sprache man eigentlich in England spricht, kein Scherz!) Und wir haben den Speck-Käse-Ei-Bagel ohne Ei trotzdem bekommen!
Also gut, nach dem Abendessen haben wir noch was gaaanz wichtiges nachgeholt und den neuen Harry Potter angeschaut.

So, und jetzt ist’s gut für heute, war eh wieder ein langer Beitrag (aber Blog schreiben macht Spaß!), liebe Grüße,

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NYC – Queens und Mets

Den Abend gestern haben wir sehr amerikanisch verbracht: Im Bett ferngesehen und irgendwann spätabends noch Pizza (amerikanische natürlich) organisiert – herrlich entspannend!

Heute haben wir uns um kurz vor zehn schwermütig von unserem Bett verabschiedet (war ja schließlich das erste vernünftige seiner Art seit New Orleans) und sind gleich nach Queens gefahren, um „unser“ Baseball-Spiel zu erleben – tja, Pustekuchen, denn in den USA ist das Fernsehen mächtiger als die Nationalliga: Das Spiel wurde von 13:10 auf 20:05 (sic) verlegt, da es überraschend auf ESPN ’nationwide‘ übertragen wurde. Wie uns ein Vater-Sohn-Paar erklärt hat, wäre sowas ganz normal, gerade bei den Mets.

Na gut, dachten wir uns (also ich dachte mir das, Anke wollte gleich nach Manhattan zurückfahren 😉 ), verbringen wir den Tag eben in Queens, und das war eine ganz tolle Entscheidung: Zuerst mal haben wir die Überreste der Weltausstellung der 30er und 60er Jahre besucht: Wer ‚Men in Black‘ kennt, dem sagen sicherlich die drei „UFOs“ was!

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NYC: Im Hotel angekommen

Mit unserem Check-In im Best Western Convention Hotel ist unsere Rundreise nun wirklich zu Ende gegangen. Wir freuen uns (nach dem recht spartanischen, aber sauberen Hostel gestern) riesig über ein bequemes Hotelzimmer, eine Badewanne und (obwohl in unserer Gruppe wirklich nur nette und angenehme Mitreisende waren) ein bißchen Ruhe 😉
Heute abend ruhen wir uns nach intensivem Sightseeing, großteils zu Fuß, wirklich nur mal aus, um morgen mittag zu den Mets zu gehen (für Uneingeweihte und nicht-King of Queens-Freunde: Baseball) und danach weiter sightzusehen (oder so ähnlich).
New York werden wir erst kommenden Mittwoch verlassen, um dann zu Valerie zu fliegen, die uns in Memphis abholen wird.
Und hier noch der Beweis, dass wir wirklich über 8.000 Kilometer hinter uns gebracht haben:

Anke auf der Brooklyn Bridge, im Hintergrund Manhattan

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Washington, DC

Um 21:00, vor ca. einer Stunde also, kamen wir auf dem sehr komfortablen Campingplatz an. Irgendwie werden die Tage immer länger, und wir sind mittlerweile etwas „hautig bei’nand“, denn irgendwie strengt die Fahrerei doch ziemlich an. Dafür müssen wir morgen nicht ab- und wieder aufbauen, weil wir in ‚DC‘ noch eine weitere Nacht bleiben. Am ‚Road Tripping‘ ist interessant, wie sich die Landschaft verändert – aber nicht Stunde für Stunde, sondern von Tag zu Tag! Hier in den Appalachen kommt man sich ähnlich vor wie im Allgäu: Sanfte Hügel, Mischwälder, nur die Ranches schauen etwas anders aus und die Kühe sind meist schwarz. Der ganze mittlere Westen dagegen ist Steppenlandschaft, auf den Strecken zwischen den Rocky Mountains und New Orleans dagegen besteht das ganze Land nur aus Wüste, Felsen, schroffen Bergen. Muss nicht gerade ein Spaß für die ersten Pioniere gewesen sein, nach Westen zu ziehen!
Wie man an Toms Karte sehen kann, haben wir die Reise so gut wie zu Ende gebracht, was die Fahrtstrecken angeht. Ca. 8.000 Kilometer haben wir dabei bewältigt, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen!
Beim ‚Road Tripping‘ kommt es vor allem darauf an, in der Früh einen guten Platz zu ergattern: Am besten sind der Jump Seat, also der Beifahrersitz, und danach kommt der Platz ganz hinten rechts im Bus, an dem man seine Beine ausstrecken kann. Ach ja, und ruhige Nachbarn sind auch wichtig 😉 Meist sitzen wir zwei neben Maxine, einer 27jährigen Mathelehrerin aus Lincolnshire England, mit der man sich prächtig unterhalten kann.
Jede Stunde etwa wird dann eine Pause eingelegt, meist an kleinen Tankstellen, manchmal auch an einem echten ‚Truck Stop‘, wo man dann Dutzende von (wie sich unser Guide Mike ausdrückt) ‚huge bad-ass Trucks‘, also riesigen LKWs, bestaunen kann, die hier ca. 8 Meter länger sind als in Europa. Die haben hinter der Fahrerkabine praktisch eine Eigentumswohnung dabei.
Die Routine bei den Pausen ist immer: Raus, Klo, Kaffee in die eigene „Tasse“ (Anführungszeichen, weil die „Tasse“ ca. 0,7 Liter fasst, aber der Kaffee ist dünn genug), milchproduktfreie Trockenmilch und Zucker dazu, dann noch einen Donut aus dem Regal schnappen, raus aus der Tanke, Donut essen (denn Mike will verständlicherweise nicht, dass wir den Van verdrecken), und dann wieder ab die Post. Mittags haben wir meist eine halbe oder dreiviertel Stunde Zeit für einen Burger. Sobald man angekommen ist, wird zuerst mal der Van abgeladen (der größte Teil des Gepäcks und der Ausrüstung [Kocher, Geschirr, Gasflaschen, Verpflegung…] ist nämlich auf einem Dachgepäckträger untergebracht), und dann Zelt aufstellen, was wir mittlerweile deutlich unter fünf Minuten schaffen, zur Not auch im Dunklen (wi heute).
So, jetzt gibt’s erst mal Essen, und dann treten wir die vorletzte Nacht im Zelt an, worüber Anke sehr froh ist, weil ihr mittlerweile so ziemlich alles weh tut, und Stefan auch, denn seltsamerweise müssen pro getrunkener Dose Budweiser (nicht das tschechische, sondern die US-Kopie, die mit Reis gebraut wird), ca. drei Dosen wieder ‚entsorgt‘ werden – und die Toiletten sind meist ein, zwei Minuten Fußmarsch entfernt 😉 Da freut man sich doch auf ein Hotelzimmer mit Bad! Dennoch sind wir bester Dinge!

Alsdenn bis morgen wieder,

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Nashville

Nachdem wir den gestrigen Abend in Memphis mit einer sehr stilvollen Raddampferfahrt mit typischem Südstaatenessen (pulled pork mit Tomaten-Barbecue-Sauce, Bohnen und Krautsalat) und einer echten Jazzband an Bord auf dem Mississippi haben auslingen lassen, haben wir gleich neben Graceland übernachtet. Heute sind wir dann in eine weitere musikalische Stadt, nämlich nach Nashville, der Hauptstadt der Country Musik gezogen, wo wir die Country Music Hall of Fame besucht haben. Es ist faszinierend, wie unterschiedlich Country Musik sein kann (von Johnny Cash bis Shania Twain, von Elvis Presley bis Garth Brooks und sogar Ray Charles).

New Orleans

… ist eine wunderschöne Stadt, in der wir das perfekte Hotel haben: Das Olde Town Inn, keine 10 Minuten weit weg vom French Quarter, herrliche Betten, einfach perfekt. Heute waren wir in den Sümpfen mit dem Kanu unterwegs und haben dort Alligatoren besucht. Für abends steht jetzt nochmal die Frenchman Street an.
Ach ja, so gegen Anfang nächster Woche soll hier ein Hurrikan durchkommen: Bitte macht Euch darum keine Sorgen, morgen fahren wir schon wieder 410 Meilen Richtung Norden nach Memphis. Falls New Orleans wieder versinkt, sind wir also nicht betroffen.

See ya,

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