Mailversand klappt nicht – der Telekom-Router ist schuld!

Mal wieder ein Blogeintrag nach dem Motto „Wer hat sich denn diesen Mist ausgedacht?“ Eine Freundin bat mich, ihr Mailprogramm auf einem neuen Rechner einzurichten. Eine typische Drei-Minuten-Aktion, dachte ich, habe ich schon hundertmal gemacht. Weit gefehlt: Die Einrichtung des Postausgangsservers (SMTP) klappt nicht. Alle Daten passen, Mails können auch heruntergeladen werden, aber das Verschicken will nicht klappen. Beim Provider alle Einstellungen, Ports, Protokolle nachgelesen und geprüft – nada.

Nach einer Dreiviertelstunde, in der ich schon Outlook 2016 verflucht hatte, stieß ich durch Zufall auf diese Seite und eine unglaubliche Information: In einige Telekom-Routern der Speedport-Reihe gibt es eine Whitelist von SMTP-Servern – alle anderen Server werden blockiert! Praktischerweise ist diese Liste der „guten“ Versandserver standardmäßig aktiviert. Meine Freundin hat ihre eigene Domain, und natürlich ist ihr SMTP-Server nicht auf dieser Liste. Bei den „üblichen“ großen Anbietern von GMX über Googlemail bis Web.de wäre das Problem also gar nicht aufgetaucht. Abhilfe: Entweder die Whitelist mit dem eigenen Server ergänzen – oder gleich komplett abschalten.

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Windows 7 und NVMe-SSD – eine kreative Lösung

Ein guter Freund hat sich ein neues Notebook, ein MSI GE62 6QF, gekauft und wollte nun Windows 7 auf der PCI-e NVMe SSD installieren. Das ging schon damit los, dass die Windows-Installation mit einem Bluescreen 0x000000A5 abstürzte. Grund dafür ist die BIOS-Version .106; nach einem BIOS-Update auf .111 lief es dann.

Zweites Problem: Die NVMe SSD wird vom Standard-Installationsmedium nicht erkannt, denn die Treiber fehlen. Dank dieser hervorragenden Anleitung von Tobias Hartmann konnte ich ein passendes Installationsmedium zusammenzimmern, auch wenn die genannten Schritte extrem unorthodox sind. Zusätzlich zur Anleitung musste ich dann noch weitere NVMe-Treiber einbinden. Am Ende lief die Kiste, hurra!

Android im Auto – was taugt das Navgear DSR-N 370?

Ein Autoradio mit Android-Betriebssystem? Klingt cool: Google Maps und OSMAnd, sogar ein iPod-Anschluss für den Fahrer, und für die Beifahrer Filme, Musik, Spiele et cetera – und das noch zu einem Preis um die 380 Euro. Ist das Navgear DSR-N 370 von Pearl ein Schnäppchen? Kurz gesagt nein, aber am Ende des Artikels kann ich mit Alternativen aufwarten.

Auch wenn die Einrichtung eines Android-Gerätes allgemein recht flott geht, dauert der Download und die Installation von Apps schon eine Weile. Gerade Offline-Navikarten mit mehreren GB machen einen längeren Aufenthalt im vor dem Haus geparkten Auto (denn dort gibt’s WLAN) notwendig. Zumindest für OSMAnd gibt es die Möglichkeit, eine sehr kleine Landkarte herunterzuladen, um die Ordnerstruktur auf der externen SD-Karte anzulegen, und dann die Daten von einem anderen Gerät, z. B. dem Handy, zu kopieren.

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Windows auf Samsung S5 Ultrabook neu installieren

Ein Kollege besitzt ein Samsung S5 Ultrabook, das eine Windows-Neuinstallation dringend nötig hatte.

Die Installation verlief anfangs ganz normal, beim ersten Neustart gab es jedoch Ärger: Ein Boot Loop trat direkt nach dem BIOS auf; der Rechner startete immer wieder neu.

Es dauerte einige Zeit, hinter das Problem zu kommen: Das S5-Ultrabook besitzt einen „Express Cache“, eine kleine, fest auf dem Mainboard integrierte SSD-Festplatte. Das System wählt zwangsläufig diesen SSD Express Cache für die 500 MB große Systempartition (Windows 10; 300 MB bei Win 8, 100 MB bei Win 7) – egal, was im Setup eingestellt wird! Nach dem Neustart erwartet Windows die Partition jedoch auf der „echten“ Festplatte, findet sie dort nicht und bootet neu – immer wieder.

Doch wir haben nach viel Gesuche einen Trick gefunden, das Problem zu umgehen: Continue reading „Windows auf Samsung S5 Ultrabook neu installieren“

Das perfekte WLAN für Schulen

UniFi Access Points (Bild: Amazon)

WLAN ist aus dem modernen Schulbetrieb kaum wegzudenken – doch für den armen Systembetreuer oft ein Alptraum: Ein großes Gebaude muss mit einer großen Zahl an Access Points ausgeleuchtet werden – 20 oder 30 Geräte sind nicht ungewöhnlich. Dann sollen „mal eben“ mehrere Netzwerke eingerichtet werden – eines für Lehrer, eines für Schüler, am besten mit einem Portal zur Anmeldung; dann findet eine Fortbildung statt, und man braucht ein drittes Netz. Auch die gelegentliche Änderung der Netzwerkschlüssel kann viel Aufwand bedeuten.

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Lenovo Miix 3-1030 für den Einsatz in der Schule?

Das Lenovo Miix 3-1030 scheint eine echte Alternative zum Microsoft Surface zu sein – vor allem preislich.
Zunächst aber interessiert mich, ob ich das Tablet für den Einsatz in der Schule, genauer gesagt als Arbeitsgeräte für die Schüler, für einzelne Schulstunden verwenden kann.

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Die richtige Powerbank für iPod und co

Amazon Basics Powerbank, (C) Amazon

Powerbanks, oder externe Akkus, sind sehr praktisch, wenn man Smartphones, Tablets oder MP3-Player längere Zeit unterwegs verwenden möchte, ohne sie aufladen zu können – z. B. im Flugzeug, auf Busreisen etc.

Um meinen „Gerätepark“ mit Strom beschicken zu können, suche ich also eine zuverlässige und kräftige Powerbank mit mindestens 10.000 Milliamperestunden Kapazität. Erste Wahl für die meisten Amazon-Kunden sind die Produkte der Firma Anker, die aber angibt, gerade mein iPod Classic und der iPod Nano meiner Frau seien inkompatibel. Ein Grund dafür ist nicht einfach zu ergoogeln, aber soweit ich sehe, kann das zwei Ursachen haben; erstens könnte der angeforderte Ladestrom zu gering sein: Continue reading „Die richtige Powerbank für iPod und co“

Solar-Log 500 updaten

Wie man in vielen Foren lesen kann, ist ein Firmware-Update beim Solar-Log 500 eine heikle Prozedur. Nach viel Trial and Error gelang mir dann die Aktualisierung von Firmware-Version 2.4.0 auf 3.x.x auf diese Weise:

  1. Solar-Log frisch booten (vom Strom trennen).
  2. http://solar-log/firmware.html aufrufen und die bisher installierte Firmware ablesen;
    falls die Version kleiner ist als 2.8.3-53, muss zunächst auf diese oder eine spätere 2.x.x-Version upgedated werden.
  3. Ein Backup der Daten und der Systemkonfiguration durchführen.
  4. Die benötigte(n) Firmware-Datei(en) von der Solar-Log-Website herunterladen.
  5. Die Seite http://solar-log/firmware.html mit dem Internet Explorer aufrufen (Firefox hat bei mir nicht funktioniert!) und die (erste) Firmware hochladen. Bei einer Passwortabfrage bei Benutzername und Passwort jeweils solarlog eintippen – und dann geduldig warten! 20 -30 Minuten kann dieser Prozess tatsächlich dauern. Danach das Webinterface erneut prüfen, ob die Firmware tatsächlich aktualisiert wurde.
  6. Diesen Prozess wiederholen, bis auf die aktuellste Firmware upgedated wurde.

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Daten und Festplatten sicher löschen

(C) WikimediaSie verkaufen Ihren Laptop? Sie verschenken den alten PC oder bringen ihn zum Wertstoffhof? Sie geben einen USB-Stick weiter? Löschen Sie vorher alle Daten vom Gerät, das rät Ihnen nicht nur das Bundesamt für Sicherheit in der IT.

Ein sehr komfortables Werkzeug dafür ist der Secure Eraser; mit diesem Tool kann man gut einzelne Festplatten, Partitionen oder Dateien löschen. Man sollte aber ordentlich Zeit dafür einplanen; das Löschen einer 500 GB-Platte am USB3-Port mit deutschem Sicherheitsstandard dauert ca. 15 Stunden, denn jedes Bit auf der Platte wird siebenmal überschrieben. Selbst der Schnelldurchlauf mit einmaligem Überschreiben dauert gute vier Stunden (jetzt bitte nicht nachrechnen, ich gebe hier nur wieder, was das Programm ankündigt!).

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