Einfach nur schön. Unbedingt mit Ton im Vollbild anschauen!
https://youtu.be/Ip2ZGND1I9Q
Einfach nur schön. Unbedingt mit Ton im Vollbild anschauen!
https://youtu.be/Ip2ZGND1I9Q
Wer nicht warten möchte, bis das Update-Tool alle Daten beisammen hat, kann sich Windows 10 ab sofort unter
https://www.microsoft.com/de-de/software-download/windows10
herunterladen. Es gilt jedoch die alte Regel für Produktivsysteme: Besser erst mal drei Monate reifen lassen, auch wenn Windows 10 schon jetzt stabil läuft. Und nicht vergessen – die WLAN-Optimierung ausschalten!
Um das Ausmaß der Probleme einschätzen zu können, die durch Wi-Fi Sense verursacht werden, habe ich folgenden Test durchgeführt:
Zumindest für den Upgrade-Weg von Windows 7 sind „alte“ WLANs also halbwegs sicher. Windows 8 konnte ich noch nicht testen, ich gehe aber von einem ähnlichen Procedere aus (Eingabe des Keys zur Kontrolle).
Stellen Sie sich vor: Jeder Ihrer Facebook-Freunde und „Freundes-Freunde“, jeder, der Ihnen irgendwann einmal eine EMail geschrieben hat, und jeder, mit dem Sie schon auf Skype verbunden waren, bekommt Ihre WLAN-Passwörter. Alle WLAN-Passwörter. Jeder Kontakt.
Absurd? Idiotisch? Katastrophal? Auf jeden Fall.
Und dennoch macht Windows 10 genau das. In Windows Phone 8.1 ist das Feature übrigens schon länger aktiv.
Continue reading „Sicherheit? Nein, danke! Windows 10 teilt WLAN-Passwörter mit der Welt“
Die Europaleague hat begonnen, und da ist SkyGo gefragt. Doch Probleme über Probleme:
Damit Firefox funktioniert, muss man den Browser aber lediglich als Administrator starten – schon läufts. Tausend Dank an gogosch für den goldrichtigen Tipp!
Continue reading „SkyGo Autorisierungsfehler 6003 / 6037 / 6013 beheben“
Um kurz vor elf parke ich den Punto, den ich in München anschieben musste, weil die Batterie leer war, vor unserem Haus. Unsere wohlgenährten Miezen begrüßen uns begeistert – tausend Dank fürs Versorgen, E. und H.! Keine schlechten Nachrichten in der Post, und morgen haben wir es auch nicht eilig – danke, M. E., für das Übernehmen des Probeunterrichts!
Dahoim isch dahoim, und das erste dunkle Weizen schmeckt vorzüglich!
Ein toller Urlaub geht zu Ende, spannend war’s und schön, davon werden wir wieder lange zehren können. Jetzt ab ins Bett, die brennenden Augen bekommen endlich Ruhe.
Unser Flugzeug kommt wegen eines Lufthansastreiks deutlich verspätet in Newark an, unser Abflug verzögert sich um fünfeinhalb Stunden. Wenn alles klappt, sollten wir morgen um ca. 21:30 in München landen und so gegen 23:00 zuhause sein. Fliegen nervt!!!
Wir werden im Hotel auf Kosten der Airline mit Zimmer und Abendessen versorgt.
Das Wyndham Gardens erreicht man per Flughafenzug (10 min.) und einem Transferbus (15 min. reine Fahrzeit). Es lohnt sich fast nicht, sich hinzulegen; den Wecker stelle ich für 3:00 a.m., damit wir um 4 am Terminal sind.
Auf der anderen Seite sind wir damit zeitlich beinahe wieder akklimatisiert.
Jeder von uns hat einen Verzehrgutschein im Wert von 40 Dollar erhalten; wir plündern die Bar und futtern im Zimmer. Ich zweckentfremde das Mobiliar als Flaschenöffner, da im Zimmer sonst kein geeignetes Werkzeug vorhanden und mein geliebtes Victorinox natürlich im Koffer reist.
Leo ist sehr fröhlich (hat eine Blondine in seinem Alter in unserer Gruppe entdeckt) darf mit dem Skytrain fahren („Oh, wir fliegen ja!“) und kann vor lauter Überdrehtsein kaum schlafen.
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Newark Airport, halb fünf morgens: Haben den Sicherheitscheck hinter uns und warten aufs boarding. Man kann uns noch keine Bordkarten für den nächsten Flug drucken, man weiß noch nicht, wo wir mitfliegen. Sehr vertrauenserweckend. Naja, vielleicht wird’s ja doch noch was mit dem Tivoli in Kopenhagen. Anke müsste morgen zwar Probeunterricht abnehmen, aber die Schule ist schon vorgewarnt, dass sie eventuell vertreten werden muss.
Schau mer mal, wie’s weitergeht.
Im halb leeren Flugzeug (hurra, Platz zum Schlafen!) erfahren wir, dass es nicht der Lufthansastreik, sondern ein erkrankter Copilot war, dessen Ersatz erst eingeflogen werden musste – aha.
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Um 17:30 – jetzt hätten wir eigentlich schon in München sein sollen – lassen wir gerade die Nordsee hinter uns und erfahren, dass unser Anschlussflug um 19:45 von Gate D4 abgeht. Wir landen wohl um zwanzig nach sechs in Kopenhagen, da sollte es eigentlich keine Probleme mehr geben.
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Auf die Minute pünktlich – abgesehen von den 6 Stunden Verspätung – setzt der A340 bei schönstem Wetter in Dänemark auf. Schon beim Landeanflug sieht man, dass wir wieder in Europa sind – kleine Felder, viele Dörfer, Straßen mit Kurven. Irgendwie ist man schon in Skandinavien wieder zuhause. Auf zum letzten von sechs Flügen.
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21:10: Touchdown in München, 15 Minuten reingeholt wegen Rückenwind. Jetzt noch Koffer, Zoll, Parkplatz zahlen und heim.
Einpacken nervt. Gut zwei Stunden lang sind wir beschäftigt, dann lassen wir die Koffer beim Bell Boy – fürs Aufbewahren ist ein Zehner Tip ok.
Frühstück gibts wieder bei John’s, dann fahren wir ins Museum of the American Indian, das einen sehr breiten Überblick über die indianischen Kulturen des ganzen Kontinents gibt. Ein Audioguide wäre nicht übel, aber bei freiem Eintritt ist das wohl nicht zu erwarten; das Museum bietet auch nichts gegen Geld an. Umso intensiver versucht man sich dann selbst einen Reim auf die Exponate zu machen, was auch nicht übel ist. Old school, sozusagen.
Wir laufen zum berühmten Bullen in der Nähe der Börse, der dem Dow Jones zu immer weiteren Höhenflügen verhelfen soll. Dann zur Wall Street selbst, Fotos vor der Riesenflagge. Nebenan steht die Federal Hall, vor der Washington vereidigt wurde und danach längere Zeit die Staatsgeschäfte dort führte. Der Bau wird vom National Park Service betreut, und Leo kann wieder eine Badge erwerben, nachdem er nochmal vor einem Ranger den feierlichen Eid abgelegt hat, die Parks zu pflegen und zu bewerben.
Dann mit der Subway zum Flatiron Building. Das ikonische Gebäude steht auf einem winzigen Pizzastückchen Land zwischen Broadway und 5th Avenue. Dort gibt es öffentliche Gartentische, wo wir Hotdogs und einen letzten blauen US-Slush genießen – bei 7eleven für unter 6 Dollar erstanden. Na also, geht doch auch günstig!
Im Madison Square Park auf der anderen Straßenseite gibt es nicht nur sehr zutrauliche (und deshalb auch sehr fette) Eichhörnchen, sondern auch einen Spielplatz, wo Leo eine gleichaltrige Italienerin namens Maria aus Rimini kennen lernt. Ihr Papa ist quasi mein Gegenstück: 11. Hochzeitstag in MY gefeiert, Tochter kommt in die Schule, erstes Mal in New York, vorher bei Freunden etc etc. Wir plaudern fröhlich ein Weilchen, dann trennen wir uns von Emanuele und spazieren gemütlich zum Empire State Building, um die Art Deco-Lounge zu bewundern.
Kurz vor der Grand Central treffen wir dann eine Künstlerin, die wir vor ein paar Tagen schon gesehen haben. Sie kombiniert Spraydosen und Bob-Ross-Technik, um psychedelisch anmutende Skyline-Bilder von NY zu zaubern. Wir überreden sie, statt 10 Dollar 10 Euro und zwei Dollar zu akzeptieren, und Leo sucht sich sein liebstes Motiv aus.
Am Hotel holen wir unsere Koffer, und unser Flughafentransfer trifft exakt um 8 pm, wie vereinbart, ein. So kommen wir gut am Flughafen Newark an.
Schon im Winter habe ich ganz spezielle Eintrittskarten für die Freiheitsstatue reserviert: Crown Tickets, die nur ganz wenigen Besuchern den Blick aus der Krone von Lady Liberty gestattet. Deshalb machen wir uns zeitig auf den Weg, das Frühstück gibts to go bei Dunkin‘ Donuts. Im Battery Park angekommen weist uns die Dame am Ticketschalter freundlicherweise darauf hin, dass wir an der Statue „Photo ID“ brauchen – aarrghh! Die Pässe liegen im Hotel! Gottlob sind die Tickets nicht präzise getimed; ich mache mich, von meiner üblichen Ausrüstung (Nikon 7100 mit Vertikalgriff, Fotoweste mit kiloweise Glas und Akkus, Rucksack mit Wasserflaschen und Snacks – ich schau aus wie ein GI in bunt) erleichtert, auf den Weg, die Papiere zu holen. Sowas Dummes, dabei wissen wir doch noch vom letzten Mal, dass an der Statue geradezu paranoide Sicherheitskontrollen erfolgen.
Selbst die Express-Subway braucht 20 Minuten für die 42 Straßen. Dann im Laufschritt von Grand Central an die 1. Avenue, rauf in den 37. Stock, Pässe, „französische Dusche“ und frisches T-Shirt einpacken, und wieder zurück. Gut, dass ich mich hier schon auskenne wie in meiner Hosentasche. Meine Unterschenkel brennen, aber den Füßen geht’s prima, die Geox-Schuhe sind superbequem, auch wenn sie mittlerweile ein Quietschen entwickelt haben, das an Thaddäus Tentakel aus den Spongebob-Cartoons erinnern.
Eine knappe Stunde später treffe ich meine Lieben wieder. Die haben sich inzwischen am südlichen Ende Manhattans im Battery Park umgesehen, dort die am Ground Zero nur leicht beschädigte Kugel, sowie unterschiedliche Wasserfahrzeuge (Segelboote, Kanus und Jetskis) vor der Statue of Liberty gesehen und fotografiert. Leo hat sich mittlerweile in Fort Clinton (mit kleinen Hilfen seiner Mama) sein zweites Junior Ranger Abzeichen verdient (das erste gab’s in Hot Springs), alle sind bester Laune.
Wir werden doppelt gefilzt, dann ist es soweit: Unter den neidischen Blicken tausender Besucher (hier ist heute die Hölle los, man sieht neben amerikanischen Touristen vor allem indische, arabische und koreanische Gesichter sowie sehr viele Lateinamerikaner; nur sehr selten europäische Stimmen) erklimmen wir die extrem schmale und steile Wendeltreppe bis in den Kopf der 129 Jahre alten Dame. Zurecht ist dieser Ort UNESCO-Weltkulturerbe. Das Museum ist toll gestaltet, es gibt auch den Kinder-Audioguide auf deutsch.
Wir gönnen uns ein recht spätes Sushi-Mittagessen und fahren Richtung Manhattan zurück. Leo möchte unbedingt noch im Weltkugelbrunnen in Queens baden. Die Linie 7 ist gesteckt voll, füllt sich aber immer weiter. Heute findet Tennis (US Open) und Baseball (Mets) statt. In Queens fährt die Subway oberirdisch, und die Architektur ändert sich mit jeder Meile, von Hochhäusern zu Ziegelbauten, zu Clapboard-Häusern wie auf dem flachen Land.
Nach dem Aussteigen bekommen wir eine Fahrt in einer Fahrradrikscha spendiert, und Leo juchzt die ganze Fahrt über.
Der Unisphere-Brunnen wird leider streng bewacht, Baden verboten, Leo schleicht sich trotzdem kurz unter die zig Meter hohen Fontänen. Dann gibts Softeis, und wir ziehen weiter zum Essen. Vom letzten Besuch her kennen wir noch Kane’s Diner, einen wunderbar altmodischen Schuppen, der uns mit Steak, Ei, Mozzarellasticks und Buffalo Wings vollstopft. Das Bud vom Fass wird in tiefgefrorenen Gläsern serviert und bildet selbst eine dünne Eisschicht – herrlich!
Für die Rückfahrt laufen wir zur Flushing Main Street Station – große Überraschung, das echte China- bzw. Asiatown ist nicht Manhattan, sondern hier! Nicht-Asiaten sind hier eine Seltenheit, lateinische Schriftzeichen auch. Leo sucht in der New World Mall einen Restroom auf, auch hier nur Fernost, wohin man blickt.
Auf der Heimfahrt werden alle Passagiere in der Queenser 74th Street aus dem Zug geworfen, Begründung unklar. Der Zug fährt leer weiter, wir fahren mit dem nächsten heim und spazieren von der Grand Central ins Hotel.
Der Big Apple treibt mich zwei Stunden vor Frau und Kind aus dem Bett, ich plane unseren bisher noch freien Tag, der unter dem Motto „Mal was anderes“ stehen soll. Trotzdem beginnen wir mit einem Must, nämlich dem Central Park. Baedeker empfiehlt einen Rundgang in etwa der Mitte der gewaltigen Grünfläche; den Park zu Fuß komplett zu begehen ist völlig illusorisch, gerade noch mit einem Sechsjährigen. Also fahren wir mit der Subway zur 72. Straße Westside und wandern durch das überraschend hügelige Terrain. Unterhalb des Central Parks wurde Manhattan quasi flächig eingeebnet, selbst kurze Anstiege überraschen hier. Die Tour beginnt in den „Strawberry Fields“, die Yoko Ono zusammen mit einem geschmackvollen Mosaik („Imagine“) gespendet hat; John Lennon und sie wohnten gleich um die Ecke.
Hinter dem Bethesda Fountain wartet eine Truppe schwarzer Turner („here you see something special: A black guy running very quickly without police following him“) mit einer guten Show auf; die Jungs antworten immer wieder synchron im Chor, wie üblich werden die Leute durch den Kakao gezogen. Höhepunkt ist ein Saltosprung über den Rücken von etwa sechs „Freiwilligen“. Mein Foto gelingt so gut, dass die Truppe es unbedingt haben möchte, ich bekomme ihre Visitenkarte.
Heute müssen wir einfach mal ausschlafen, um wieder fit zu werden. Kurz vor 11 zum Frühstück bei John’s Café um die Ecke, wo es Leo Omelette gibt, mit Räucherlachs und Bratkartoffeln, sehr lecker. Leo verputzt die gute Häflte einer großzügigen Portion und legt noch einen Marmeladentoast nach.
Anke und Leo schlafen noch; prima, so kann ich Blümchen für den Hochzeitstag organisieren und Euroscheine wechseln (250 Euro geben nach Abzug von Gebühren, Steuern und wahrscheinlich Schutzgeld 258 Dollar, seufz – ab jetzt zahle ich, wo es geht, mit Kreditkarte). Dann wird die Zeit fast wieder knapp, deshalb nehmen wir ein Taxi zum Times Square. Taxis sind tatsächlich günstig in New York.
Wir haben schon seit Monaten Tickets für die „Gazillion Bubble Show“ (die ich zu TeJuana schicken ließ, die sich schon sehr darüber gefreut hatte, die Arme). Die Show ist eine Sensation: Eine gute Stunde lang unterhält uns der Meister der Seifenlauge mit den aberwitzigsten Kunststücken. Besonders gut gefällt mir, wie er eine mit Bühnennebel gefüllten Blase mit dem Finger ansticht und so eine Qualle zaubert, die dann an die Decke saust und dabei zusammenschrumpft. Leo ist begeistert, als große Ventilatoren angeworfen und der Zuschauerraum flächig mit Blasen beschickt wird. Das Finale ist der Hammer: Laser strahlen aus dem Boden. Deni Yang schließt seine Hand darum – und hebt sie scheinbar auf! Dann sticht er sie, begleitet von satten Basstönen, in den Boden zurück, zieht sie zu Fächern auf, spielt Harfe darauf, unglaublich.